Motorinstandsetzung

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Motorschäden vermeiden

Motorschäden vermeiden

Sicher ist: Sie können nicht jeden Motorschaden vermeiden. Bei Materialfehlern zum Beispiel, hilft die beste Pflege nichts. Aber grundsätzlich gilt, umso besser Sie Ihren Motor pflegen, umso länger werden Sie Freude mit ihm haben. Wir haben hier einige Tipps und Hinweise für Sie gesammelt um Motorschäden zu vermeiden.

Die richtige Zündkerze machts!

Ihr Motor hat eine schlechte Gasannahme, verringerte Leistung, Motorstottern, Ruckler, Aussetzer oder Motorklopfen? Das Problem hierfür könnten verschlissene Zündkerzen sein. Den Wechselintervall der Zündkerzen finden Sie in Ihrer Betriebsanleitung oder im Serviceheft. Typische Wechselintervalle sind nach 30.000 und 60.000 Kilometer. Länger haltbar sind Edelmetallzündkerzen aus Platin. Diese halten ca. 60.000 Kilometer und sind damit doppelt so lange haltbar als Standardkerzen. Eine noch höhere Lebensdauer als Platinkerzen haben Zündkerzen aus Iridium. Dieses Metall hält die hohen Belastungen bei der Zündung am längsten durch. Iridiumzündkerzen sind der neueste Stand der Technik. Der Wechselintervall dieser Zündkerzen liegt bei etwa 100.000 Kilometer. Wichtig ist, dass bei einem Auto keine beliebigen Zündkerzen eingebaut werden! Die Zündkerzen müssen vom gleichen Zündkerzentyp sein, wie die Alten. Verwenden Sie beim Wechsel Zündkerzen, welche nicht den Herstellervorgaben entsprechen, kann das zu Problemen führen. So läuft der Wagen nicht mehr rund und Motorschäden können auftreten. Zündkerzen wechseln und Motorschäden vermeiden!

Kühlwasserstand und Frostschutz - was muss man beachten?

Die kalte Jahreszeit birgt viele Risiken für den Motor Ihres Fahrzeugs. Minusgrade mit Eis und Schnee können dazu führen, dass Kühlwasser gefriert. Daher sollten Sie rechtzeitig vorsorgen und die Kühlflüssigkeit frostsicher machen. Denn auch bei kalten Temperaturen braucht Ihr Motor weiterhin Kühlung. Ist das Kühlwasser eingefroren, kann der Motor nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Achten Sie darauf, dass immer ausreichend Kühlflüssigkeit im Kühler vorhanden ist. Zu wenig Kühlflüssigkeit kann zur Überhitzung des Motors führen. Auffüllen können Sie den Behälter mit ganz normalem Leitungswasser oder besser noch mit destilliertem Wasser, um eine Verkalkung zu verhindern. Frostschutz können Sie als Konzentrat kaufen und nur noch mit dem Kühlwasser mischen. Aber Vorsicht! Zu viel Kühlerfrostschutz kann schädlich sein. Die andere Option ist daher, dass Sie sich fertig gemischtes Kühlmittel beim Profi besorgen. Wir empfehlen bei diesem Thema den Rat einer Fachwerkstatt. Motorschäden vermeiden: Schützen Sie Ihren Motor richtig! Sprechen Sie uns dazu gerne an.

Ölwechselintervalle und Ölstandskontrolle

Ölstandskontrolle - Motorschäden vermeiden!

Damit Sie lange Freude an Ihrem Motor haben, ist die Pflege des Motors enorm wichtig. Hierfür sollten Sie auf jeden Fall die Intervalle für den Wechsel eines Öls beachten. Information hierzu finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs. In der Regel schreiben die Hersteller einen Wechsel zwischen 20-30.000km vor bzw. sollte das Öl nach spätestens 24 Monaten gewechselt werden. Hier gilt: Die Grenze, die zuerst erreicht wird, gibt den Intervall vor.

Was passiert im Öl?

Was dabei aber sehr oft nicht beachtet wird, ist, dass die Hersteller von einem „Normalbetrieb“ (Mix aus Kurz- und Langstrecke sowie Autobahnfahrten) ausgehen. Weichen Sie in Ihrem Fahrverhalten von diesem Normalbetrieb ab und fahren nur Kurzstrecke, bildet sich viel mehr Kondenswasser, das nicht abgekocht wird. Ferner ist der Verschleiß beim öfteren Kaltstart höher und es bildet sich mehr Abrieb im Öl und Filter. Dadurch wird die Schmierleistung sehr stark verringert. Daher sollte Sie in diesem Fall, abweichend von den Herstellerangaben, das Öl häufiger wechseln!

Ölfilter wechseln

Ein weiterer Punkt, den Sie beachten sollten, ist der Ölfilter. Diesen müssen Sie ebenfalls bei jedem Ölwechsel mit tauschen, da sich hier Feststoffe ansammeln. In einem Motor mit gesättigten Filter, muss daher die Ölpumpe schwerere Arbeit verrichten, wodurch folglich mehr Kraftstoff verbraucht wird. Außerdem wird zusätzlich das Öl nicht mehr sauber gefiltert und ungefiltert durch einen Nebenstromkanal am Filter vorbeigeleitet. Schwebeteilchen und Abrieb wirken dann wie ein Schleifmittel. Dies führt zu einem sehr hohen Verschleiß bis hin zu kapitalen Motorschäden.

Ölstandskontrolle

Ebenso sollten Sie den Ölstand regelmäßig kontrollieren, da selbst in den modernsten Motoren in geringen Maßen Öl verbraucht wird. Wenn Sie mit zu wenig Öl fahren, riskieren Sie einen kapitalen Motorschaden. Im laufenden Motor muss immer ein permanenter Öldruck zur Schmierung anliegen. Auch schon bei kurzem Aufleuchten der roten Öldruckkontrollleuchte aufgrund Ölmangels kann der Motor einen Schaden nehmen der Folgeschäden nach ziehen kann. Wir empfehlen Ihnen bei diesem Thema den Rat einer Fachwerkstatt. Schützen Sie Ihren Motor! Sprechen Sie uns dazu gerne an.